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Mit Stress umgehen ist wichtig! Warum?

Versetzen wir uns in einen Dschungel.

Anfangs wirkt er exotisch auf uns. Ein spannendes Abenteuer und Entdeckungsreise steht uns bevor.

Dann merken wir ziemlich schnell, dass dieses Abenteuer Gefahren birgt.

Sie können überall lauern, wenn wir uns nicht auskennen oder einen erfahrenen Guide an der Seite haben.

Wir schleichen durchs Dickicht, damit wir nicht die Beute von wilden Tieren werden. Die Muskeln sind angespannt, die Augen weit geöffnet, der Atmen stockt, für den Moment angehalten.

Unser Körper ist jederzeit bereit zu rennen oder sich zu verteidigen.

Was im Dschungel unserem nackten Überleben dient, erleben wir im Ansatz auch in Büros, auf Schulhöfen oder nachts auf dunklen Strassen.

Stress.

Genau deswegen müssen wir mit Stress umgehen lernen.

 

 

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Warum manche Dinge Stress bei dir auslösen und andere nicht
  2.  Was dich dabei schützt & wie du mit Stress umgehen kannst
  3.  Die klassischen Energie-Räuber in deinem Leben
  4. Wie dein Energie-Spar-Programm aussehen kann

 

Wir kämpfen heute nicht mehr gegen wilde Tiere, aber gegen jede Menge andere stressige Dinge: gegen blöde Autofahrer, andere Meinungen, schlechte Schulnoten, stapelweise Arbeitslast, alle möglichen Ängste und unerreichbare Vorstellungen. Daher müssen wir lernen mit Stress umzugehen.

Denn die die Folgen sind die Gleichen: eine unglaubliche Energieschleuder.

Kurzfristig gesehen, zieht dieser tägliche Stress an unserer Energie. Langfristig sieht er es wie die Urwaldtiere auf unseren Körper ab: er schadet uns oder nockt uns auch mal aus.

Was kannst du dagegen tun?

 

Bist du betroffen? Lerne mit Deinem Stress umzugehen!

In ähnlichen Situationen reagieren Menschen immer verschieden und individuell.  Wir wären alle gleich gestresst, wenn wir in allen Situationen gleich reagieren würden. Aber das sind wir nicht. Während der eine im größten Stress besonnen schrittweise vorgeht, verliert ein anderer die Nerven, weil die Zahnpastatube wieder offen liegt. Worin liegt der Unterschied?

Er liegt in den Emotionen, die das Ereignis bei uns auslöst.

Das bedeutet gleichzeitig, dass wir selbst der größte Hebel sind, wenn es darum geht mit einem Stress gefüllten Leben und mit unserem Energieverbrauch umzugehen.

Je mehr Möglichkeiten wir haben und erlernen, wie wir wieder Kontrolle über unsere Lebens- Situation und Reaktion zu haben, desto stressfreier stressfreier leben wir.

Stresserleben ist immer das Ergebnis davon, dass wir uns bedroht fühlen. In unseren Werten, unserer Person, unseren Zielen oder Ansichten. Wie können wir uns angesichts des Stress-Volumens gelassen fühlen, ohne unendlich Energie zu verbrauchen? Oder im permanenten Kampf mit dem Umfeld zu sein?

 

Erfolgsfaktor Grenzen setzen

Wie leicht wäre es, wenn wir selbst Einfluß darauf hätten, in jedem Moment, wo uns etwas nicht gut tut,  Grenzen zu setzen.

Als spannten wir einen Regenschirm über uns auf. Während das Leben mit seinen Ansprüchen auf uns einprasselt wie ein Dauerregen, warten wir einfach ab. Irgendwann hört es wieder auf zu regnen, wir spannen den Regenschirm zu und gehen weiter. Wir sind trocken und heil geblieben.

Dieser Regenschirm kann dein Selbstvertrauen sein. Er hält dich geschützt und trocken, indem er dir wertvolle Energie spart – auch wenn es gerade stürmisch ist.

 

Unseren Energie-Haushalt pflegen

Ist in unserem Leben viel los, dann ist es klug, unsere Energie gut einzuteilen.  Mit 20, 30 Jahren stecken wir Einiges weg, ohne es zu bemerken. Aber dieses Energiekonto ist nicht unbegrenzt. Im Laufe der Jahre können sich ungewollte Begleiterscheinungen zeigen.  Deshalb ist es ratsam, frühzeitig ein stabiles Selbstvertrauen zu pflegen- es ist unsere beste Gesundheits-Vorsorge.

Was hat Selbstvertrauen mit Energie zu tun?

Die Gehirnforscherin Vera F. Birkenbihl hat in ihrem Erklärungsmodell für den Umgang mit Stress beschrieben:

Jeder Mensch verfügt über 100% Energie, dargestellt in einem Rechteck mit Schubfächern, die nebeneinander liegen. Diese Fächer sind mit A, B, C, D. markiert. Sie stellen unsere Reserven dar. Für den erfolgreichen Umgang mit Stress ist es wichtig, die Bedeutung von A und B zu verstehen.

A benötigt täglich den gleichen Anteil der Energie, um körperliche und biologische Bedürfnisse wie Atmung und  Verdauung zu stillen. Wenn wir beispielsweise krank sind, dann benötigt unser A-Bereich einen größen Anteil für unsere Genesung und hat wenig für die übrigen Bereiche übrig: wir liegen auf der Couch oder im Bett und haben wenig Lust und Interesse für anderes.

Im B-Fach liegt unser Selbstvertrauen. Dieser Bereich nähert die anderen. Der B-Bereich ist entscheidend dafür, wieviel Kraft und Energie für die anderen Alltagsbereiche übrig bleibt. Haben wir hier wenig inneren Kampf, sind wir gestärkt für anderes.

Steckst du aber in einem negativen Bild von dir, zweifelst an deinem Wert, dann verbrätst du Unmengen von Energien, um dieses Bild zu kompensieren oder zu verteidigen. Oder es setzt dich so matt, dass du gar nichts mehr ausprobierst.

Wer sind diese negativen Bilder?

Am besten kann man sie mit Energie-Räubern vergleichen.

 

Die häufigsten Energie-Räuber

Um zu verstehen, wie Du mit Stress umgehen kann, laß uns zunächst einen Blick auf die häufigsten Räuber werfen, die unser Selbstvertrauen wie kleine Vampire anzapfen:

Ärger & Co

Der, der uns ärgert, beherrscht uns!

Chinesisches Sprichwort

Negative Gefühle wie Wut, Groll, Zorn, Frust, Hass  können uns so stark einnehmen, dass unser Blick vernebelt wird und wir feststecken. Am Ende des Tages fühlen wir uns ausgelaugt, leer, aber nichts hat sich in unserem Leben wirklich getran.

Ärger frisst in unserem Leben wohl die meiste Zeit und Energie. Ärger droht dann, wenn sich andere oder das Leben anders zeigt, als es unsere Programme im Kopf uns vorschreiben.

Andere Vorstellungen oder Meinungen können das Gefühl in uns auslösen, uns heftig verteidigen und ärgern zu müssen, denn sie werden als eine Bedrohung gegen unsere Person empfunden: „Wie kann man nur so denken?…….“das macht die doch mit Absicht“……….

 

Ehrgeiz und hoher Leistungsanspruch

Wir alle brauchen Ziele, Zeiten der Anspannung und der Entspannung.

Wenn wir früh gelernt haben, ausdrücklich über Leistung die ersehnte Wertschätzung und Anerkennung zu erhalten, dann wirkt das wie ein programmiertes System in uns. Bleiben die Erfolge mal  aus oder überfordern sie uns auf Dauer, dann stellt sich ein Gefühl ein, versagt zu haben und keine Anerkennung zu verdienen.

Selbstvertrauen, das aus einem überhöhten Leistungsanspruch genährt wird, kann gefährlich sein. Denn kein Mensch kann dauerhaft Erfolge erzielen.

Bei anderen Menschen kippt die Erwartungshaltung auch in eine Leistungs-Verweigerung. Da sie sich dauerhaft überfordert fühlen, aber keine „Erfolge“ ernten, geben sie auf.

 

Angst vor Ablehnung

Harmoniebedürftige Menschen vermeiden Konflikte und ihre Meinung durch zu setzen. Der Preis für ihre eigenen Bedürfnisse scheint ihnen zu hoch. Viel zu stark ist die Befürchtung Ablehnung zu erfahren, wenn sie NEIN sagen oder die eigene Position vertreten. Diese Anpassung gelingt besonders gut, wenn sie wenig anecken und fleißig die Erwartungen der anderen erfüllen.  In diesen Fällen kann es nicht zu Konflikten kommen.Betroffene haben ein lebenlang trainiert, die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken und sie irgendwann überhaupt noch zu kennen.

Das innerlich herbei gesehnte Ziel der Dankbarkeit und Zuneigung anderer schlägt oft um: diese menschen fühlen sich leer und ausgenutzt. Die eigene Person ist nicht mehr sichtbar.

 

Unsicherheit

Unsichere Menschen haben das grundlegende Gefühl , dass etwas mit ihnen nict stimmt. Mit dieser inneren Haltung ist es schwer, sich zu behaupten, ernst genommen zu werden und sich durchzusetzen. Und für die eigenen Grenzen und Wünsche einzustehen. Damit überlässt du dem Gegenüber viel Raum sich so richtig bei dir auszutoben.

Unsichere Menschen haben wenig Mut Entscheidungen zu treffen, denn sie vertrauen sich nicht. Sie sind leicht beeinflußbar und verlieren sich in der Flut von Möglichkeiten, um letztendlich nirgendwo anzukommen. Haben sie eine falsche Entscheidung getroffen, überkommen sie Zweifel und Schuldgefühle.

 

Dein Energie-Spar-Programm

Indem wir unser Selbstvertrauen trainieren, sparen wir unglaublich viel Energie. Und genau das hilft dir mittelfristig mit Stress umgehen zu lernen.

Selbstvertrauen ist der stärkste Erfolgsfaktor seelisch gesund zu leben

 

Hier einige Punkte, mit den du beginnen kannst:

1. Lerne dich zu mögen, trotz deiner Fehler

Sage dir täglich mindestens 5 Dinge, die du an dir magst. Das ist anfangs sicher ungewohnt (hast du gelernt, dass Eigenlob stinkt?), aber mit der Zeit wird es zu deiner guten Gewohnheit. Am besten natürlich schriftlich: Ich schätze mich heute dafür, dass ich mir Zeit genommen habe, raus zu gehen…..und mit meiner Tochter gemalt habe, eine spannende Diskussion mit meinem Sohn geführt habe und seine Persönlichkeit entdecken kann….

2. Lobe dich täglich, auch für die kleinen Schritte

Lerne dich an kleinen Erfolgen zu motivieren. Setze dir die Erfolgs-Brille auf anstelle der Loser-Brille. Drehe einen vermeintlichen Mißerfolg in einen kleinen persönlichen Erfolg um:

Loser- Brille: Oh Mann, jetzt hast du wieder ewig gebraucht, um dich an diesen Artikel zu setzen…

Erfolgs-Brille: Hey, heute habe ich es geschafft früher aufzustehen und diesen Artikel noch rechtzeitig fertig zu schreiben!

3. Hör auf, dich zu vergleichen

Wenn wir in 10 Minuten schlecht drauf sein möchten, können wir uns ganz einfach mit anderen vergleichen, die besser sind: andere schreiben 2 Artikel die Woche und wesentlich schöner. Ich bin viel unkreativer….

Anstatt dich zu vergleichen, schaue, wo du in deinem Leben gestartet bist und was du selbst daraus gemacht hast. Was ist dir gelungen?

Oft möchten wir auch nicht das Gesamtpaket des anderen eintauschen, sondern focussieren nur die Dinge, die aktuell in unser Bild passen.

4. Kommuniziere klar

Wenn du deine Wünsche und Grenzen vertreten möchtest, ist es notwendig, dass du dich mitteilst. Am besten mit innerer Gelassenheit. Aber genau das setzt ein ausreichendes Selbstvertrauen voraus, aus dem heraus eine souveräne Haltung entstehen kann:

  • sei nicht rechthaberisch; jeder Mensch hat seinen Standpunkt und darf ihn haben. Es hat nichts mit mir zu tun
  • verwechsele andere Meinungen mit mit Sympathie oder gemocht werden
  • vermeide Verallgemeinerung und Pauschal-Urteile
  • achte auf deine Gefühle, denn sie steuern deine Kommunikation

5. Reguliere deine Gefühle

Achte immer auf deine Gefühlen. Sie zeigen dir deutlich, wann du gestresst bist.

Gefühle sind aber nicht direkt beeinflussbar. Sie sind Ausdruck dessen, wie es uns gerade geht. Sie sind nicht Ursache, sondern Folgen!

Wir können diesen Weg über unsere Gedanken oder über unseren Körper gehen. Je besser wir hier unsere Wahrnehmung schärfen, desto besser stehen wir in Kontakt zu unseren Gefühlen.

Körpergefühl und deine Gefühle stehen ständig in Kontakt, beeinflussen sich gegenseitig. Wir können entdecken, wieder auf unseren Körper zu lauschen.

Wie wäre also dein Körpergefühl, wenn du dich sicher fühlen würdest?

Sehr gut, das ist der Zustand, den du immer erzeugen kannst, ganz körperlich. Dabei hilft eine ruhige Atmung, bewusstes Entspannen der Muskelgruppe, Wärme, geöffneter Blick, fester Stand.

Probiere es am Besten aus.

 

Stärkst du deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen, werden Probleme oder Symptome deutlich kleiner

An welchen Situationen wünschst du dir mehr Stärke? Hier bekommst Du dafür gezielte Untersützung!

Nur Mut!

Deine Bea