Gratis-Video-Reihe: So wirst du stresskompetent! Hier klicken


„Alles, was ich kenne, ist Logik.“

Der Satz stammt von Spock.
Mr. Spock.

Wir kennen ihn aus der berühmten Serie Star–Trek: emotionslos, mit einer hochgezogenen Augenbraue. Er orientierte sich immer an der Logik 

Allerdings ist Mr. Spock Vulkanier. 

Die Vulkanier sind eine humanoid-vulkanoide Spezies vom Planeten Vulkan.
Es sind Telepaten, die gelernt haben, ihre Emotionen zu unterdrücken und unter Kontrolle zu halten. Sie folgen logischen Regeln.
Jeden Abend müssen sie meditieren, um ihren Geist zu ordnen und um ihre Gefühle zu unterdrücken. 

Damit unterscheidet sich Spock grundlegend von uns Menschen. Denn wir sind emotionale Wesen. 

Wir verfügen nicht über telepathische Fähigkeiten, um mit überreizten Chefs, unzugänglichen Partnern, wütenden Autofahrern oder anderen politischen Meinungen zurechtzukommen. 

Für diese Situationen brauchen wir Fähigkeiten, die jenseits von Logik und Verstand, Zahlen und Algorithmen liegen. 

Wir brauchen Erfahrung im Umgang mit Emotionen. 

Dieser Artikel zeigt dir, warum ein Leben ohne Emotionen zum Abstieg führt und welchen brillianten Nutzen Gefühle für uns Erdenbewohner haben.  

 

 

Ein Leben ohne Gefühle : Der Abstieg  

Kommen wir zu der menschlichen Spezie zurück. 

Der Fall Elliot.
Elliot war klug und erfolgreich, ein idealer Geschäftsmann – bis das Schicksal sein Leben kolossal veränderte. Elliot bekam einen Hirntumor und musste sich einer Operation unterziehen. Alles verlief erst einmal gut. Soweit …
Doch Elliot war danach ein anderer geworden: Der ehemals so disziplinierte und erfolgreiche Geschäftsmann kam kaum noch aus dem Bett. Stundenlang sinnierte er über banale Entscheidungen und wurde am Ende gekündigt. Von da an ging sein Leben weiter abwärts: Er verlor nicht nur den Job, sondern auch seine Frau.

 

Schließlich landete er im finanziellen und persönlichen Bankrott.
Antonio R. Damasio, ein portugiesisch-amerikanischer Neurologe, nahm den Fall unter die Lupe: Elliot hatte weder seine Intelligenz noch sein Wissen eingebüßt. Seinen „Verstand“ hatte er also nicht verloren. Es war ein anderer Teil des Gehirns, der für sein orientierungsloses Verhalten verantwortlich war: der Teil, der für die Gefühle steht. 

Elliot war gefühllos geworden – kein Bedauern, keine Freude, kein Ärger. Er war regungslos und gegenüber seinem eigenen Lebensverlaufs gleichgültig geworden. 

 

 

Die Macht deiner Gefühle 

Einige Menschen bezeichnen sich tendenziell als Vernunfts-Menschen.

Sie fühlen sich wohl, wenn sie Situationen verstehen und analysieren können– ist alles durchdacht und abgewogen, entscheiden sie sich für einen sinnvollen Ausgang.

Für viele Bereiche unseres Lebens ist diese Vorgehensweise ein Segen.
Niemand möchte sich zu einem nervösen oder ängstlichen Piloten ins Flugzeug setzen.

Und, impulsive Vorgesetzte machen auch keinen souveränen Eindruck.

Die Stärke von Kopfmenschen ist es,  einen kühlen Kopf zu bewahren, Strategien zu entwickeln und faktisch korrekte Entscheidungen zu treffen.

Diese Vorteile unterstützen dich allerdings wenig, wenn du vor einer wütenden Partnerin stehst, dein cholerischer Chef dich vor Kunden blamiert oder die beleidigte Mitarbeiterin Dienst nach Vorschrift macht.

Hast du schon unsere kostenfreie Videoserie angeschaut?

Dann kennst du ja den Preis, den du für solche Situationen zahlst.

 

 

Fakt ist, dass es immer um Gefühle geht, wenn das Leben nicht so aufgeht, wie wir es uns wünschen. Gefühle treiben uns in eine Berg- und Talfahrt, verführen uns dazu, die Fassung zu verlieren oder hilflos zuzuschauen, was da passiert.

Gefühle scheinen also einen gravierenden Einfluß auf unser Lebensglück zu haben–ob wir glücklich oder unglücklich, ob wir uns einsam oder geborgen fühlen, erfolgreich oder frustriert sind.

Elliot, der nicht mehr in der Lage war, seine Gefühle wahrzunehmen, konnte  diesen Kompass nicht mehr nutzen. Er konnte nicht mehr angemessen auf die  Lebensanforderungen reagieren.

Er hatte keinen Kontakt mehr zu sich selbst und zu seinen Bedürfnissen. Denn Gefühle haben eine zentrale Funktion und damit Macht über uns.

 

5 Fragen, bei denen du auf deine Gefühle hören solltest

Um den Nutzen von Gefühlen auszuschöpfen, ist es wichtig, ihren Sinn zu verstehen.
Hier gebe ich dir fünf überzeugende Gründe, warum du Gefühle zulassen solltest.

 

Frage Nr.1: Bin ich glücklich?

Beginnen wir links im oberen Bild, bei den Bedürfnissen:
Die Frage, ob du glücklich bist, ist vom Kopf her nicht sinnvoll zu beantworten. 

Er kann zwar darüber Hypothesen aufstellen, Pro`s und Kontra`s im Leben analysieren oder glauben, dass du glücklich seist. Doch woher weißt du es?

Die Frage ist nicht intellektuell zu beantworten.

Deutlich wird uns das, wenn etwas schief läuft. Wenn etwas passiert, das uns wichtig ist. Dann schlagen die Gefühle an.

Ursprünglich dienten uns Gefühle als internes Warnsystem, um zu überleben: Signale aus dem Umfeld treffen in der Schaltzentrale, dem Mandelkern, ein. Dort wird geprüft, ob dieses Signal eine Bedrohung für den Menschen darstellt. Trifft das zu, dann schlägt das Zentrum Alarm und aktiviert den Körper. 

Bedroht fühlst du dich, wenn du deine Bedürfnisse nicht erfüllen kannst:

Du blendest dem blockierenden Autofahrer auf, weil du es eilig hast;
du bleibst länger im Büro, weil der Umsatz nicht stimmt;
du kehrst lieber noch mal um, um wirklich sicherzugehen, dass die Kaffeemaschine aus ist.

Diese Reaktionen wurden durch ein Gefühl in dir ausgelöst:
Angst, den Flug zu verpassen,
Sorge, nicht das Monatssoll zu erreichen,
Befürchtung, das Haus könnte in Flammen aufgehen.
Gefühle aktivieren also eine Reaktion, die darauf abzielt, ein wichtiges Bedürfnis in dir zu erfüllen. Ohne Gefühle bleiben Menschen, wie Elliot, unbeteiligt und gleichgültig.

 

Kurz gefasst 

Gefühle aktivieren eine Reaktion, die darauf abzielt, ein wichtiges Bedürfnis in dir zu erfüllen. Ohne Gefühle bleiben Menschen, wie Elliot, unbeteiligt und gleichgültig. Gleichzeitig ist die Erfüllung deiner wichtigsten Bedürfnisse die Basis für ein glückliches Leben.  

 

 

Frage Nr.2: Wer bin ich?

Um zu wissen wer du bist, musst du gleichzeitig eine Vorstellung davon haben, was du nicht bist. Dieser Unterschied zwischen „Ich“ und „Nicht-Ich“ ist eine  Grenze.
Durch diese Grenze entsteht Identität. Sie für dich zu entdecken und dich danach auszurichten, kennst du von #1.
Wenn du weißt, wer du bist und was du brauchst, kannst du es auch entsprechend erfüllen. Du kannst Lösungen entwickeln, dafür einzustehen, indem du z. B. deine Ziele klar aussprichst. Menschen, die authentisch leben und handeln, teilen ihre Gedanken und Gefühle ihrem Umfeld mit. Diese Klarheit hilft ihnen, neu zu verhandeln und Umstände ggf. anzupassen. Authentizität bedeutet ja einfach, dass du entsprechend deinen Werten, Bedürfnissen und Gefühlen handelst. Sie machen dich zu einer stimmigen Einheit, die Präsenz schafft– also das Bild, das man großen Persönlichkeiten nachsagt.  

Kurz gefasst

Gefühle helfen dir, eine Antwort darauf zu finden, wer du eigentlich bist, was du brauchst und wofür du stehst. Dies überhaupt wahrnehmen zu können, ist die Basis für eine authentische Person.    

 

Frage Nr.3: Was will ich wirklich?

Die meisten haben Angst vor ihren Gefühlen, weil sie denken, die Kontrolle zu verlieren.

Ein Trugschluss.

Ist es oft nicht eher so, dass du eher unfreiwillig die Überstunde machst oder bei der Wahl des Kinofilms nachgibst, um den Abend zu retten?

Hier offenbaren sich die Konflikt-Vermeider. Es muss nicht einmal zwangsläufig ein Konflikt entstehen, dennoch scheuen sich diese Menschen NEIN zu sagen.

Demgegenüber finden andere nicht das richtige Maß, um angemessen mit ihrer Meinung umzugehen. Sie schreien los, fallen ins Wort, obwohl sie doch im letzten Kommunikationsseminar gelernt haben, dass das wenig hilfreich ist.

Ihr Wunsch ist es, sich selbst besser im Griff zu haben, ihre Gefühle also stärker kontrollieren zu können.
Man weiß heute aber auch, dass das nur zu einem gewissen Grad geht. Du kannst Gefühle nicht wirklich kontrollieren.

Was du allerdings lernen kannst, ist, sie zu regulieren (Hier findest du Wege). Und das funktioniert sogar sehr gut:
Nehmen wir an, du sitzt konzentriert am Laptop. In einer Stunde muss der Artikel online sein. Angestrengt versuchst du, den gedanklichen Faden zu halten, wirst aber immer wieder unterbrochen.

Eine Situation, die heute am Arbeitsplatz eher die Regel ist. Grundsätzlich bieten sich einige Möglichkeiten:
– Du kannst das Telefon ausschalten oder den Raum wechseln.
– Du kannst die Unterbrechung nutzen, um kurz durchzuatmen und anschließend den alten      Faden wieder aufzunehmen.
– Du kannst die Aufmerksamkeit auf den Text richten und die Störung ignorieren.
– Du kannst in die Luft gehen, dich lautstark aufregen und entnervt die Kollegen anranzen.
– Du siehst keine Lösung, schluckst den Ärger runter und läufst innerlich Amok.
Es scheint, als hättest du gewissermaßen die Wahl, oder?
Das gilt allerdings nur, wenn du diesen Moment richtig dosieren kannst. Bist du erst auf 180, wird es schwierig.  

Kurz gefasst

Gefühle sind Gradmesser, die dir aus dem automatischen Reagieren heraushelfen. Ihr Sinn besteht auch darin zu prüfen, ob deine Reaktion gerade angemessen und hilfreich ist.

 

Du fühlst dich am Limit?

Hier direkt nach Unterstützung fragen-kostenfrei

 

Frage Nr.4: Habe ich gute Beziehungen?

 

Wir sprechen heute viel von emotionaler Kompetenz.

Kompetenzen sind Fähigkeiten, die du üben und erweitern kannst. Der hilfreiche Umgang mit Gefühlen beschreibt diese Fähigkeit. Die Fähigkeit, Gefühle bei dir selbst zu erkennen und gut zu managen – und dadurch auch dein soziales Leben befriedigend zu gestalten.

Elliots Ehe scheiterte. Die Fähigkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, war ihm abhanden gekommen. Er erkannte keinen Schmerz, kein Leid und keine Sorgen mehr in den Augen anderer. Demzufolge reagierte er oft unangemessen.

Die Fähigkeit zur Empathie und dazu, im guten Austausch mit anderen zu stehen, unterscheidet uns von Elliot (Link Dauerstress). Empathie entsteht, indem du Gefühle bei anderen wahrnimmst. Du musst nicht hellsehen, wie es anderen geht. Du kannst es ihnen ansehen.

Denn Menschen drücken ihre Emotionen äußerlich aus .
Durch

  • ihren Gesichtsausdruck,
  • ihre Körperhaltung,
  • ihr Verhalten,
  • aber auch durch ihre Stimmlage und Worte.

Außerdem empfinden Menschen Emotionen innerlich – und das kannst du tatsächlich nicht sehen. Beides zusammen macht den emotionalen Stil eines Menschen aus.

Ein Beispiel: Woran erkennst du Trauer?

Im Gesicht: Weinen, heruntergezogene Mundwinkel und Augen, schmerzverzerrtes Gesicht
Am Körper: gesenkte Schulter, geduckte Körperhaltung, gehemmter Ausdruck
Am Verhalten: von Rückzug und Kauern in einer Ecke über Selbstberuhigung bis hin zum unruhigen Umherlaufen, teilweise verbunden mit der Suche nach dem Objekt des Verlusts (Mensch, Gegenstand, Ort, Tätigkeit)
Im Denken (innerlich): von gedanklicher Leere bis hin zur intensiven gedanklichen Beschäftigung mit dem Verlust (Mensch, Gegenstand, Ort, Tätigkeit).
Der gedankliche Fokus liegt auf dem, was schon passiert ist, auf der Vergangenheit.

Viele Verkaufsstrategien zielen darauf ab, Sehnsuchtsemotionen und Werte des Gegenübers zu erfassen. In diese Bedürfnislücke steigen sie mit ihrem Angebot ein. Die Werbung macht es uns täglich vor. Und es funktioniert perfekt.
Dort werden Gefühle ausgenutzt, um Menschen zu manipulieren.

Kurz gefasst   

Einen guten Kontakt zu Menschen baust du auf, indem du sie verstehen lernst, ihre Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche kennst. Gefühle drücken sich äußerlich sichtbar aus. Du kannst lernen, sie zu lesen und dadurch besser auf andere einzugehen. 

 

 

Frage Nr.5: Wovor habe ich Angst?  

Gefühle sind Wegweiser. Gefühle anzunehmen und zu erkennen heißt, eine Orientierung dafür zu bekommen, wie du handeln sollst.

So schützt dich der Ekel vor verdorbenem Essen (Ekel),
die Angst davor, nicht über die Autobahn zu spazieren,
und das Gefühl der Trauer zeigt dir, dass etwas wichtig für dich ist.
Die stärkste Kraft unter den Gefühlen ist die Wut.

Wut ist die Wurzel aller Kriege und Streitigkeiten.
Wer das Gefühl von Wut abwertet und nur nach Harmonie sucht, zahlt seinen Preis.
Aber auch die, die von ihrer Wut völlig in Besitz genommen werden.
Beide Strategien sind wenig angemessen, um den wahren Sinn von Wut zu benutzen. Doch worum geht es bei Wut eigentlich?

Das Gefühl der Wut – wie auch der Angst – will dich schützen.
Der Schutz deiner Grenzen kann durch eine klare Abgrenzung oder über die Auseinandersetzung stattfinden, bis hin zum Lebensmotto: „Angriff ist die beste Verteidigung.“ Menschen, die schnell zum Angriff ausholen, fühlen sich bedroht.

Wut ist die Kraft, die nötig ist, um in einer bedrohlichen Situation „Nein“ zu sagen
Zu sagen: „Stopp! Bis hierhin und nicht weiter!“
Diese Kraft schöpfst du weder aus der Freude noch aus der Trauer und erst recht nicht aus der Angst.

Kurz gefasst 

Das Schlüsselszenario der Wut ist der Schutz deiner Grenzen vor einer Bedrohung.
Du gewinnst Orientierung darüber, wo du dich klarer abgrenzen darfst, aber auch die Klarheit, warum du dich eigentlich bedroht fühlst.
Bei dem Gefühl der Wut geht es immer um deinen persönlichen Schutz.

 

 

Du siehst, es gibt wegweisende Antworten für die es sich lohnt, dich mit deinen Gefühlen anzufreunden.

Gefühle sind nicht wichtig zum Überleben, aber um lebenstüchtig zu sein.

Elliot überlebte zwar seine OP, aber war sein Leben danach immer noch lebenswert?

 

 

Wie lässt man mehr Gefühle zu: Gibt es eine Anleitung? 

Viele Ansätze wurden entwickelt, um Menschen im Umgang mit ihren Emotionen zu unterstützen. Die wichtigsten Elemente solch einer Arbeit an Emotionen sind:

Lernen, Emotionen bei dir und anderen Menschen achtsam wahrzunehmen
Lernen, Emotionen mit ihrem Potential als Ressourcen anzunehmen
Lernen, Emotionen bei dir und anderen Menschen zu erkennen
Lernen, Emotionen unterschiedlich auszudrücken
Lernen, Emotionen wieder stärker zu erleben
Lernen, Emotionen zu fördern und zu regulieren, wo dies sinnvoll ist.

 

All diese Ansätze findest du auch hier in unserem Programm wieder.

Du übst, authentischer und befriedigender in deinem Leben zu handeln, selbst unter großem Druck.
Gerade , wenn du im Stress stehst, ist es klug, die Steuerung deines Verhaltens zu übernehmen, bevor es ein anderer tut.

 

Wenn dein Kopf nun sagt: „Das wäre hilfreich für mich …“, dann lade ich dich ein, im nächsten Artikel wieder dabei zu sein.
Dort gebe ich dir konkrete Schritte an die Hand, wie du lernen kannst, mehr Gefühle zuzulassen – ohne dich von ihnen überwältigen zu lassen.

 

Lass dich berühren, um andere berühren zu können!

 

Nur Mut,
Deine Bea 

 

Du fühlst dich am Limit?

Hier direkt nach Unterstützung fragen-kostenfrei

Trage Deine Email ein und erhalte sofort das erste Video!

You have Successfully Subscribed!

Nichts mehr verpassen? Neuste Artikel, Tipps und Impulse, die dich wirklich weiter bringen

Als Dankeschön schenke ich dir mein neustes eBook "Wie du in 7 Schritten etwas in deinem Leben veränderst."

Gratis eBook Veränderung

Das hat geklappt!