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Mach mal Pause!

Schalt mal ab!

Atme mal durch!

Die Stimmen im Kopf wollen uns bei Stress beruhigen.

Wir sollten einen kühlen Kopf bewahren. Aber gerade jetzt, wenn wir ruhig und selbst bestimmt reagieren sollten, scheitern wir oft doch kläglich.

An Empfehlungen mangelt für einen entspannten Alltag fehlt es nicht:

Freunde, Bekannte, Experten und Ratgeber haben unzählige Ratschläge auf Lager.

Die meisten sind so weit vom eigentlichen Problem entfernt, wie die Sonne vom Mond.Richtig entspannt gehen wir deshalb weiterhin nicht durchs Leben. Immer wieder fallen wir in unsere alten Muster zurück.Dabei wissen wir, dass jeder Stress-Zustand viel Energie kostet. Energie, die uns für das fehlen wird, was uns wichtig ist.

Und obwohl wir das wissen, können wir nicht entspannen und unseren Stressreduzieren.

Wo liegt der Haken?

Und schwupps, ein neuer Stressfaktor. Der Stress steigt weiter an und unser Selbstbewusstsein sinkt in den Keller. Nicht hinbekommen…

Was müssen wir tun, um uns endgültig von unseren Stress-Machern zu lösen und ein entspanntes Verhalten zu erlernen?

Unser Irrtum über Stress

Die Dinge weniger ernst zu nehmen und einen guten Zeitplan zu haben, mag für die Vorbereitung eines Kindergeburtstag noch funktionieren.

Aber wie sieht es aus, wenn unser Chef uns die 15.Akte hinlegt, eine Trennung bevor steht, oder wir nicht wissen, wo sich unser Teenager gerade herumtreibt? Dann sind wir vermutlich nicht mehr entspannt. Mag unser Kopf sagen, was er will.

Jeder hat seine ganz persönlichen Stress-Grenzen. Unser Kopf sagt uns, was wir machen sollen, und gleichzeitig laufen unser Körper und unsere Gefühle in die entgegengesetzte Richtung.

Wer gewinnt in solchen Situationen? Unser Vorhaben oder unsere tatsächliche Reaktion?

Richtig, IMMER unsere Reaktion. Denn genau dafür sorgt unser Reptilien-Gehirn

Es ist immer dein „Reptilien-Gehirn“, das gewinnt!

Wir glauben, dass wir unser Verhalten durch Denken, Lesen und über Vorsätze steuern können.

Die Wahrheit über Stress ist aber: Nein!

Für viele Aufgaben trifft das in unserem Leben zu, aber ganz sicher nie auf Stress-Situationen. Als Mensch haben wir ein Gehirn. Deshalb ist unsere Annahme, dass wir alles durch Denken steuern. Unser gesamtes Verhalten sei das Ergebnis dieses Denkhirns. Auch die Entscheidungen, die wir treffen. Wir nehmen an, dass unser Verhalten gewünscht und vorher durchdacht sei.

Damit sind wir überhaupt beim größten Irrtum angelangt, wenn es um Stress-Reduzierung geht.

Diese Annahme ist gefährlich, denn sie vermittelt uns eine falsche Einstellung zu uns selbst und zu anderen.

In allen Stress-Situationen beherrscht richtigerweise ein wesentlich älterer Teil des Gehirns die Szene. Ich habe ihn hier vereinfacht das Reptilien-Gehirn genannt.

So funktioniert Stress

Alles, was in unserem Leben ein negatives Erleben auslöst, ist für unseren Körper ein Stressfaktor

Wir atmen flacher und schneller, der Puls verändert sich, Hormone werden ausgeschüttet und  die Blutverteilung ändert sich. Praktisch alles wird auf Notstrom umgestellt. Es ist, als würden wir den ganzen Tag durch ein Reservat laufen, und uns könnte jeden Moment ein Löwe anspringen.

Diese Anspannung ist extrem anstrengend für unseren Körper. Unsere Organe werden durch diesen Stress massiv angegriffen. jeder Körper reagier ein wenig anders auf ihn und unsere Reaktionen zeigen sich an den unterschiedlichsten Körperstellen: dem Herz oder der Wirbelsäule. Auch werden Kopfschmerzen oder psychische Reaktionen wie Ängste, Nervosität, Leere, Gereiztheit, innere Unruhe oder Unlust ausgelöst.

Unsere Notreaktionen wären wesentlich gemäßigter, wenn wir wüssten, wo sich der Löwe gerade befindet. Damit könnten wir besser einschätzen, ob wir in Sicherheit sind.

Stress beginnt im Gehirn

Unser Reptiliengehirn ist unser Wächter. Seine einzige Aufgabe ist es, bei möglichen Gefahren den Panikknopf zu drücken. Das ist sein Job. Dieses Überlebens-Programm ist niemals willentlich aufzuhalten. Niemals. Mag dein Kopf sagen, was er will.

Wenn der sprichwörtliche Löwe nur einen halben Meter entfernt die Zähne fletscht, wer schreibt das schon gelassen eine Prüfung, hält in Ruhe einen Vortrag oder denkt besonnen über eine Lösung nach?

Aber willst du jedesmal vom Stress-Löwen aufgefressen werden?

Glücklicherweise haben wir Menschen auch ein Neuhirn (anders als unsere Vorfahren). Es ist das sogenannte Denkhirn oder Präfrontaler Cortex. Damit können wir unser Leben und unser Verhalten reflektieren. Wir sollten diese Möglichkeit auf jeden Fall nutzen. Zumindest, wenn du dein Stress-Level verändern möchtest.

Diese Chance haben wir nur, wenn wir nicht im Überlebensmodus (= Stresserleben) sind.

Wir können nur mit unserem sinnvollen Denken reagieren, wenn wir uns in einem Gefühl von Sicherheit befinden.

Konfrontiert mit dem Stress-Löwen, haben wir nun drei Möglichkeiten um unser Leben zu sichern:

  1. Wir kämpfen (immer weiter, immer weiter….).
  2. Wir flüchten (wir vermeiden, verdrängen oder schieben die Situation auf).
  3. Wir erstarren (wir ergeben uns und sind wie gelähmt).

Im ersten Schritt geht es aber erst einmal darum, zu erkennen, wann dein Alarmknopf gedrückt wird. Wann ist deine innere Sicherheit in Gefahr?

Schauen wir kurz auf die häufigsten Auslöser, an, die uns stark unter Druck setzen (=Stress):

  • Probleme mit der eigenen aktuellen Situation
  • die eigenen Ansprüche (Überforderung)
  • gesellschaftliche Normen (Zugehörigkeit)

Wenn wir unsere jeweils persönlichen Auslöser bewusst machen und mit ihnen auseinander setzen, können wir uns in den Zustand der inneren Sicherheit bringen und Themen lösen. Wir können erlernen, auf Stress anders und gelassener zu reagieren. Dazu sind Übungen und Wiederholungen wichtig.

 

Meine Tipps

Die Aufgabe des Reptilien-Gehirns ist es, dich vor Stress-Situationen zu warnen und deine Existenz vor Gefahr zu schützen. Stress gleicht einem Löwen, den du in der freien Wildbahn triffst und dabei nicht weißt, wie du auf ihn reagieren sollst. Wenn wir die Stress-Situationen nicht meistern, sind die Folgen negativ: wir finden im Stress-Zustand keine guten Lösungen. Auf lange Sicht bezahlen wir das mit unserer Gesundheit.

Die Körperebene

Erlerne, dir deine Stress-Auslöser bewusst zu machen. Das gelingt, indem du dich eine Weile mal nur beobachtest und feststellst, wie sich Stress überhaupt in deinem Körper zeigt. Dein Körper reagiert eindeutig auf Stress. Je geübter du deinen Körper wahrnehmen lernst, desto besser kennst du auch die Auslöser für deinen Stress. Diese Fähigkeit ist in unseren Trainings eine Basis-Fähigkeit durch die du ein perfekter Stress-Löser wirst. Schau mal hier.

Übungen für das Gehirn

Um den Alarmschalter in deinem Reptiliengehirn etwas langsamer zu schalten, kannst du auch direkt auf dein Gehirn „einwirken“: wir können dafür sorgen,  den Sympathikus herunter zu fahren; das ist der Teil, der bei Erregung sehr aktiv ist.

Das Gegenstück ist der Para-Sympathikus, der wohlige Ruhe und Ausgeglichenheit bewirkt.

Bringst du beide Gehirnhälften in Balance, verringert sich automatisch dein Stress.

Wie das geht?

Ich schlage dir hier zwei wirksame Wege vor

  • Die sogenannte Alpha-Relaxing Methode. Die musikalische Untermalung führt dazu, dass dein Gehirn in einen Alpha-Zustand kommt, das ist der Zustand, den wir im entspannten Zustand haben. Die beiden Gehirnhälften werden in ein Gleichgewicht gebracht. Wenige Minuten am Tag können deinen inneren Zustand deutlich ausgleichen.
  • Möchtest du aktiver sein, um diese Synchronisation der beiden Gehirnhälften zu bewirken, dann empfehle ich dir „EFT-die emotionale Freiheitstechnik„- klopfen an den Meridianen hat ebenso und überall eine beruhigende Wirkung, um Stressauslösern wirksam zu begegnen. Ich empfehle eine besondere Kombination aus inneren Bildern, Atemtechnik und Klopfen- sehr wirkungsvoll!

Diese Wege kannst du natürlich auch in unseren Trainings erlernen.

Aber vielleicht kennst du sie schon? Dann teile deine Erfahrung mit uns: Wie bemerkst du Stress in deinem Körper?

Erzähl uns deine Erfahrung, hier in den Kommentaren,

nur Mut,

Deine Bea