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Was tust du, wenn du am Ufer stehst und eine Welle rollt auf dich zu?

Stimmt, du hast jetzt genau 2 Möglichkeiten.

Möglichkeit Nr.1: Du tust nichts und sie wird dich mitreißen.

Möglichkeit Nr. 2: du tauchst durch sie hindurch.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du eine Gefühls-Welle richtig einschätzt.

Aber nicht nur das.

Du lernst 5 Sofortmaßnahmen, wie du einfach durch sie hindurch tauchen kannst.

 

 

Tsunamie oder Welle?

Manche Gefühlsreaktionen sind so heftig, dass wir uns von ihnen überflutet fühlen: Angst, Verlassen sein, Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit:

Mein Freund hat komisch geguckt- wird er mich verlassen?

Die vielen Immigranten- bin ich da noch sicher?

Ich muss eine Präsentation halten- das überlebe ich nicht.

Eine fremde Stadt- das trau ich mich nicht.

Für andere sind das vielleicht ganz alltägliche Dinge.

Aber in dir lösen sie eine Gefühls- Welle aus.

Als wäre es ein Tsunamie.

Bei den meisten Menschen verfliegt das Gefühl so unbemerkt, wie sie auch gekommen ist. Andere beißen sich fest, steigern sich hinein und können nicht mehr klar denken.

Als könnten sie nichts dagegen tun.

Hilflosigkeit.

Das bedeutet, deine Reaktion fällt

  1. stärker aus, als es in dieser Situation angemessen ist.
  2. Du kannst deine Gefühle nicht wirksam beruhigen.
  3. Dein Körper zeigt deutliche Stressreaktionen.

Wenn du zu starken Ängsten und Gefühlen neigst, reagierst du innerlich oder oft auch im Verhalten über. Dieser Stress ist so hartnäckig, dass du die Fähigkeit verlierst, im Alltag gut und sinnvoll zu reagieren und deine Wünsche und Anforderungen zu bewältigen. Auch Beziehungen können stark dadurch belastet sein.

Ängste und starke Gefühle können sich wirklich auf alles beziehen. Auf Ereignisse, auf Situationen, auf dich selbst, dass du verletzt oder beschämt wirst, erkrankst oder jemanden verlierst.

Allen Ängsten ist aber gemeinsam, dass du keine Kontrolle mehr über deine Reaktion hast. Wie eine Marionette spult sich eine Kettenreaktion ab, wie unverständlich sie auch sein mag für Außenstehende.

Überreagierende Menschen zahlen einen hohen Preis für ihren emotionalen Stil. Es kostet sie ihren inneren Frieden, Gelassenheit und Lebenszufriedenheit.

 

Übernimm die Kontrolle

Bevor ich dir gleich ein paar sehr wirksame Sofortmaßnahmen zeige, die du in akuten Stresszuständen anwenden kannst, musst du erst einmal bemerken, dass dieses Muster bei dir losgeht.

Oft haben sich Betroffene an ihr Verhalten schon so gewöhnt, dass sie es für normal halten. Dann sind es eher die Folgen in ihrem Leben, die sich immer wiederholen. Ihr Alltag verläuft in der Regel nicht harmonisch, sondern ist in typischen Situationen hoch emotional geladen.

Sie durchlaufen oft konfliktreiche Beziehungen am Arbeitsplatz oder zu Freunden und Partnern, zeigen typische Symptome von Angst und Stress, die oft auch zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Kontrolle übernehmen bedeutet für diese Menschen

  • bei Stress ruhig zu bleiben und klar zu denken
  • ihre Gefühle und Verhalten zu beobachten und darüber nachzudenken
  • sich selbst oder ihr Umfeld beruhigen zu können
  • Ereignisse auch positiv und neutral deuten zu können
  • angemessene und neutrale Entscheidungen treffen zu können
  • widersprüchliche Gefühle und auch unangenehme Gefühle aushalten zu können
  • Risiken angemessen bewerten zu können („wie wahrscheinlich ist es tatsächlich, dass…“)

 

Frage dich nun: Was können bei dir typische Auslöser oder auch innere Auslöser, bzw.Gedanken sein, in den du die Kontrolle über deine Reaktion verlierst?

Schreibe sie dir am besten auf.

Ich weiß, das klingt ungewohnt, denn du willst sie ja eigentlich bewusst nicht haben, dir eingestehen, dass du vielleicht gerade nicht erwachsen und souverän handelst.

Deswegen verdrängen wir unsere Gefühle oft. Wir erlauben sie uns gar nicht. Wir wollen sie nicht spüren. Wir verneinen sie. Wir ignorieren diese Gefühle einfach und gehen über sie hinweg, als ob sie nicht da sind.

Die Wahrheit ist aber die: je stärker wir sie nicht wahrhaben wollen, desto deutlicher zeigen sie sich.

Verdrängte Gefühle lassen sich nicht  kontrollieren. Sie treiben ihr Unwesen ohne dass du irgendeinen Einfluss darauf hast.

Bis sie irgendwann eine Bezeichnung bekommen: Rückenschmerzen, Burn-out, Depression oder Angsterkrankung.

Und damit genau das nicht passiert, müssen wir uns Ihnen stellen und uns von dem Dämon befreien.

 

Loslassen: Deine 5 Sofortmaßnahmen

Wie bei allem im Leben braucht es vor allem Übung. Starke Gefühle haben einen Vorteil dir gegenüber, denn sie sind voll automatisiert und schnell. Es ist anfangs ein wenig wie ein Spießrutenlauf, wer wird gewinnen?

Ob deine Sofortmaßnahme greift oder das alte Reaktionsmuster ist ganz davon abhängig, wie

  • schnell du es erkennst in dem Moment
  • schnell du es unterbrichst
  • regelmäßig du das tust.

Das sind die 3 goldenen Regeln.

 

Loslassen #1: Körperlich Bewegung

Sobald du spürst, dass du in eine heftige Reaktion wieder fällst, verändere sofort deine Körperhaltung. Wechsel den Ort, gehe hinaus und laufe schnell oder schüttele dich im Raum.

Gefühle manifestieren sich immer im Körper. Veränderst du dein Körperverhalten, verändern sich deine Gefühle. Das geht nicht anders.

 

Loslassen #2: Verändere deinen Blick

Ja und zwar ganz konkret mit deinen Augen, indem du nach oben schaust.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass du je nach Blickrichtung unterschiedliche Reaktionen in dir auslöst. Wenn du nach unten schaust, bist du in der Welt deiner Selbstgespräche und Gefühlen eingetaucht, die in diesem Moment nicht hilfreich sind.

Indem du deinen Augen bewusst nach oben wendest, verändert dies dein Gefühlszustand. Wenn du magst, dann verändere deine Gesichtsmimik von dem aktuell angespannten Zustand, hin zu einem entspannten, mit einem Lächeln. Tue einfach so, als ob, das kann man immer ;-) .

 

Loslassen #3: Tappen- die Butterfly Technik

In der emotionalen Freiheitstechnik z.B. EFT, wird daran gearbeitet, dass sich die linke und rechte Gehirnhälfte ausbalancieren und wieder ins Gleichgewicht kommen: der Sympatikus und der Parasympatikus werden entsprechend stimuliert. Sind Stress und starke Gefühle im Spiel, ist der Sympatikus hoch aktiv und schüttet Adrenalin aus. Der parasympatische Teil des Gehirns ist mit Schlaf und Entspannung verbunden.

Um starke Gefühle zu regulieren, überkreuze deine Arme und berühre die Hände an der entgegen gesetzten Schulter. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit in deine Stresswahrnehmung und beginne die Hände im Sekundentakt wechselseitig an die Schulter zu klopfen. Mach dies so lange, bis dein Stresspegel spürbar gesunken ist.

Die vollständige Behandlung mit Hilfe von EFT kannst du hier erlernen.

 

Loslassen #4: Erzeuge ein gutes Gefühl

Kommen wir zu deinem mächtigesten Werkzeug: Deine innere Welt.

Die eigenen Gefühle positiv zu beeinflussen, ist die größte Macht, die wir alle besitzen.

Stell dir vor, du hättest die Wahl, deinen Zustand zu verändern?

Wäre das nicht wunderbar?

Dazu musst du einen wichtigen Punkt verstehen:

Angst und alle schlimmen Gefühle werden in deinem Unterbewußtsein erzeugt.

Alle.

Einen logischen oder sachlichen Grund gibt es oft nicht. Ansonsten hätten ja alle Menschen die gleichen Gefühle. Ist aber nicht so.

Wir erzeugen diesen (unbewussten) Zustand durch innere Bilder. Jeder Gedanke ist von einem Bild begleitet. In diesen Bildern oder Szenarien malst du dir eine sehr unangenehme Geschichte aus.

Und das erzeugt in dir dieses Gefühl.

Es gibt unendlich viele „wenn…, dann…-Horror-Szenarien“ und die lösen natürlicherweise Horror Gefühle in dir aus.

Wenn wir aber die Macht haben, negative Gefühle durch Bilder entstehen zu lassen, dann geht das doch auch in die andere Richtung, oder?

Wäre es nicht besser, du würdest in diesem Moment ein positves Bild erzeugen?

Beide sind gleich wahrscheinlich. 50:50.

Wir alle haben auch diese positven Vorstellungen. Die Erinnerungen an Schönes und an wohlige Momente.

und wenn nicht, dann tu-so-als-ob.

Lenke deine Aufmerksamkeit nach innen und erinnere dich jetzt an eine Situation, in der du dich richtig wohl und sicher gefühlt hast.

Welches  Bild, welche Erfahrung taucht auf? Vielleicht aus einem ganz anderen Lebensbereich: Sicherheit, Festigkeit, Ruhe.

Das kann auch eine Landschaft, die Szene eines Filmes oder aus einem Buch sein. Wie geht es dem Protagonisten dort?

Wie fühlt sich dieser gute Zustand in deinem Körper an?

Welche Geräusche kannst du hören, was kannst du spüren und riechen dort in dieser Situation?

Rufe diese positive Erinnerung regelmäßig in dir hervor. Als würdest du ein Fernsehprogramm wechseln: schalte von Programm 1 auf das Wohlfühl-Programm und übe dies regelmäßig.

 

Loslassen #5 Dankbarkeit

Wenn du in stressigen Gefühlen steckst, dann kämpfst du gegen dich und das Leben, wie es gerade ist oder verläuft. Du rebellierst innerlich und das kostet unendlich viel Lebensenergie.

Das Gegenmittel dazu heißt Dankbarkeit. Für die großen und kleinen Dinge in unserem Leben. Dankbarkeit ist ein ruhiges Gefühl, es entsteht Frieden.

Den vollständigen Artikel über Dankbarkeit erhälst du hier.

 

Du siehst, niemand ist seinen Gefühlen machtlos ausgeliefert. Wir haben oft nur keine Übung darin, unseren Zustand zu beeinflussen. Es ist eine unglaublich große Macht, die wir Menschen aber auch besitzen. Und mit etwas Training kannst auch du das schaffen.

Noch mehr praktische Anleitung findest du in meinem Trainings-Programm, einfach anklicken. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg damit!

Nur Mut,

Deine Bea