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Stress wird IMMER durch ein Ereignis ausgelöst.

Das ist vermutlich nichts Neues für dich.

Aber kennst du auch schon diese Auslöser? Wenn nicht, dann wird dir dieser Artikel helfen, mehr Klarheit darüber zu bekommen.

Aber nicht nur das.

Du erfährst auch, wie du die Ursachen für deinen Stress auflösen kannst.

Ursachen für Stress liegen nicht allein in vollen Termin Kalendern. Sie gehen weit tiefer und sind uns in den meisten Fällen nicht bewusst.

Sie reichen von unerfüllten Befürfnisse und Angst, bis zu einem geringen Selbstwertgefühl oder einer persönlichen Krisensituation.

Orientierung ist in unserer modernen Welt ein Marathon mit vielen Hindernissen.

Wir stehen vor zahlreichen Entscheidungen und haben oft mehr als eine Option zur Auswahl. Treffen wir eine Entscheidung aus dem Pool der Optionen, quälen wir uns dennoch mit Fragen wie: hätte ich, sollte ich, was gibt es noch…?

Wir lieben es, viel zu unternehmen. Aufgrund unseres anstrengenden und fordernden Jobs kommen wir nicht immer dazu, unsere Aktivitäten umzusetzen und sind dann frustriert.

Unser Partner möchte nicht mit uns kuscheln oder lehnt eine Umarmung ab. Wir fühlen uns abgelehnt.

Sobald solche Situationen, in den unsere Basis-Bedürfnisse nicht abgedeckt sind, auftreten, schlittern wir in einen Stress-Zustand.

Wir müssen erlernen, jedes unserer Basis-Bedürfnisse abzudecken, um entspannter leben zu können.

Auch Angst ist ein anderer Auslöser für Stress. Wir alle haben unsere persönlichen Ängste. Diese sind weder genetisch begründet, noch angeboren, sondern erlernt. Einigen können wir auf einfach Weise aus dem Weg gehen, aber anderen müssen wir uns stellen (Hier findest du Lösungen dafür!). Wir können lernen, mit den letzteren umzugehen und angstfrei und damit stressfrei zu leben.

Unser Selbstwertgefühl ist ein dritter wichtiger Punkt, wenn es um das Thema Stress- Ursachen geht. Nur wenn wir uns wohl in unserer Haut fühlen, können wir alltägliche und außergewöhnliche Situationen in unserem Leben stress-frei meistern. Wir können unseren Selbstwert mit einigen einfachen Techniken steigern (Hier gehts zu den Techniken).

Zu hohe Anforderungen an uns selbst sind der vorletzte Punkt, der in uns Stress auslöst. Wir machen oft zu viele Dinge oder zu viele neue Dinge. Diese Überforderung versetzt uns in einen Stresszustand. Sobald wir uns bewusst machen, ob der Grund dafür ein „zuviel“ oder „zuviel Neues“ ist, können wir eine gezielte Veränderung herbei führen. Unsere Stress Ursache ist behoben.

Als letzter Punkt nenne ich Krisensituationen. Das sind außergewöhnliche Ereignisse, die uns emotional aus der Bahn werfen. Begegnen wir Ihnen gelassener, mit einer zuversichtlichen Einstellung, reduzieren wir unser Stressempfinden.

Schauen wir uns näher an, wie das für dich klappen kann:

Sind alle unsere Basis-Bedürfnisse abgedeckt?

In unseren Breitengraden scheinen einige wichtige Basis-Bedürfnisse glücklicherweise gesichert zu sein. Wir haben Nahrung, Wärme und wir können uns sicher gewegen.

Andere Bedürfnisse scheinen jedoch nicht erfüllt zu sein:

  • Das Bedürfnis nach Orientierung: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wie gut kennst du deine Ziele? Sind sie priorisiert oder schwirren alle in deinem Kopf unsortiert herum?
  • Das Bedürfnis nach freudvollen Erfahrungen: Wie oft verschaffst du dir lustvolle Situationen und erlebst Eustress, positiven Stress?
  • Das Bedürfnis nach Verbindung: Vermisst du die Nähe anderer Menschen?

Sobald eines dieser Basis-Bedürfnisse nicht erfüllt ist, schlägt unser inneres Sicherheitssystem Alarm. Er versetzt uns in den Reptilien-Zustand, indem wir nicht mehr denken können, sondern instinktiv regieren. Für Denken, die Vernunft, Bedachtheit stehen erst wieder Energie zur Verfügung, wenn die innere Sicherheit wieder hergestellt ist.

Meine Tipps

Hier kommen die Lösungen.

Das Bedüfnis nach Orientierung befriedigen

Konzentriere dich darauf, was für dich jetzt wichtig ist und verfolge konsequent dieses Ziel. Wenn es mehrere sind, dann priorisiere klar. Je klarer deine Ziele und Wünsche sind, desto stressfreier kannst du eines nach dem anderen in Angriff nehmen. Dazu ist es hilfreich, deine Werte zu kennen.

Orientierung reduziert deinen Stress!

Wofür stehst du?

Was ist dir wichtig und was sind die Gründe dafür?

Wann wirst du ruhig?

Deine Antworten zeigen dir, warum du wirklich kämpfst. Sind deine Ziele in Gefahr, fühlst du dich bedroht.

Das Bedürfnis nach freudvollen Erfahrungen befriedigen

Mache dir bewusst, was dich zufrieden macht. Wann wirst du ruhig? Welche Tätigkeiten erfüllen dich mit positivem Stress (Eustress)? Mach dir eine Liste von diesen Dingen und wiederhole sie oft!

Das Bedürfnis nach Verbindung befriedigen

Gehe auf andere Menschen offen zu, halte Kontakte. Umarme oder berühre deine Familienmitglieder oder Partner. Menschliche Nähe und Kontakt zu spüren, sind die schönsten Gefühle, die es gibt.

 

Verspüren wir Angst oder Freude?

Angst ist ein starker Auslöser für Stress.

Egal, ob es sich um Prüfungsängste, Zukünftsängste, Angst vor Spinnen oder vor dem Alleinsein handelt. Immer befinden wir uns in einem krassen Stress-Zustand.

Angst ist ein Hauptgrund für Stress!

Angst löst ein Notfall-Programm in unserem Körper aus.

Deshalb erreichen uns in diesem Zustand keine gut gemeinten Ratschläge. Sie kommen in unserem Denkhirn nicht an. Der Zugang ist durch den Stress blockiert. Wenn wir der Ursache ausweichen können, wie beispielsweise der Spinne, dann ist das wunderbar. Damit ist das Problem gelöst. Bei Angst vor unvermeidbaren Situationen oder Menschen, erlernen wir am besten, uns damit auseinander zu setzen (so geht`s). Damit können wir langfristig stressfrei leben.

Solche Ängste sind nicht angeboren oder genetisch begründet. Wir haben sie irgendwann gelernt, auch wenn es uns heute gar nicht mehr bewusst ist. und alles, was wir gelernt haben, können wir auch wieder ver-lernen.

Mein Tipp

Wenn Ängste ein ständiger Begleiter in deinem Leben sind, dann gehe ihnen auf die Spur. Dazu gibt es viele Techniken (hier z.B).

Wenn du konkrete Fragen dazu hast, dann schreibe mir gerne. jeder hat ein freies Leben verdient!

Wie groß ist unser Selbstwertgefühl?

Wenn wir über Stress-Bewältigung sprechen, wird das Thema Selbstwert selten aufgeführt. Das Thema Stress wird häufig auf äußere Auslöser reduziert. Doch unser Selbstwertgefühl ist bei der Stressbewältigung wahnsinnig wichtig! mangelndes oder geringes Selbstwertgefühl können ein großer Energieräuber sein.

Ein gutes Selbstwertgefühl ist der beste Schutz vor Stress!

Warum?

Mit einem geringen Selbstwertgefühl verwenden wir viel Energie dafür, um uns:

  • zu rechtfertigen
  • vor anderen zu schützen
  • unsere Bedürfnisse zu schützen oder durch zu setzen
  • uns zu verteidigen
  • Anerkennung zu erlangen
  • Schuldzuweisung zu betreiben

Diese Liste ließe sich noch verlängern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass ein guter Selbstwert uns genügend Energie gibt, um alltägliche und schwierige Situationen zu meistern. Akzeptiere, wer du bist: „Ich bin ok, so wie ich bin!“.

Mein Tipp

Beginne mit einer ehrlichen Beantwortung der folgenden Fragen:

Wie gerne magst du dich? Wie gerne magst du andere Menschen, auch wenn sie anders, als du selbst denken oder reagieren?

Ärger, Wut und Stresserleben in Kontakt mit anderen sind ein Hinweis auf einen schwachen Selbstwert und können einen täglichen Kapf zur Folge haben. Stärke deinen Selbstwert, und dein Stress wird erheblich abnehmen. Lies hier mehr darüber, wie du das machen kannst.

Stellen wir zu hohe Anforderungen an uns?

Bei Stress-Erleben denken wir zuerst an „viel Arbeit, wenig Zeit“. Daher bietet sich auch an, dem Stress entgegen zu wirken und weniger zu tun. Das bedeutet Verzicht, ich weiß. Der Grund für diese Art Stress liegt nicht immer klar auf der Hand.

Hinter einem „zuviel“ kann sich auch ein „zuviel Neues“ verstecken. Wir kommen nur begrenzt mit Veränderungen klar. jeder neue Vorgang braucht zusätzliche Energie. Die Abschlussprüfung, der Aufbau einer Firma und gleichzeitig die Gründung einer Familie überfordern uns oft. Die Veränderungen unterschätzen wir häufig.

Auch Kinder werden früh überfordert, wenn sie neben der zweiten Fremdsprache auch noch eine Klavieraufführung und ein Auslandsaufenthalt dazu kommen. ihr Gehirn hat wenig Chancen, einen Routine-Prozess zu entwickeln. den brauchen wir aber dringend, um weniger Stress zu haben und weniger Energie zu verbrauchen.

Routinen helfen , Stress zu reduzieren

Mein Tipp

Konzentriere dich immer nur auf ein nächstes Ziel. Teile es in kleine Schritte ein, die leicht erreichbar sind. Damit stärkst du nicht nur deinen Selbstwert („Ich schaffe das!“), sondern bist auch wesentlich effizienter. Ersetze alle wiederkehrenden Aufgaben durch Routine-Abläufe. Welche sind wirklich wichtig? Welche sind sinnvoll? Bringen sie dich weiter an dein Ziel? Mache regelmäßig Bestandsaufnahme. Miste aus, was du nicht brauchst.

Gib besonders auf deine Kinder acht. Frage sie, ob sie mit ihren Aufgaben klar kommen. Wenn sie etwas nicht möchten, frage sie nach dem Grund, und wenn sie sich überfordert fühlen, dann belasse es dabei. Die Aktivitäten ändern sich im Leben, und dein Kind kann andere Dinge auch später erlernen.

 

Wie meistern wir Krisensituationen?

Jede schwierige Situation kostet Kraft.

Das können Ereignisse sein wie Krankheit, Verlust, Trennung oder auch chronische Stress-Situationen sein, in den wir uns im Kreis drehen. Wenn wir eine Situation in unserem Leben haben, die immer wieder Ärger, Frust, Angst oder Trauer in uns auslöst, haben wir eine Krisensituation in unserem Leben entdeckt.

Zur Bewältigung von Krisen ist Resilienz dringend wichtig.

Wenn es um eher chronische und sich wiederholende Situationen geht, dann kann unser Denkhirn diesen Vorgang stoppen.

Mein Tipp

Wenn du dich nicht in deinen Emotionen festhängst, hilft dir eine ruhige Selbstanalyse. Nimm von der Situation innerlich Abstand. Stell dir vor, deine Situation sei ein Film. Schau dir deinen eigenen Film auf der inneren Kinoleinwand an, als ein Zuschauer, ohne jegliche Bewertung oder Anteilnahme. So lernst du, deine eigene Situation objektiv zu betrachten und gibst deinem Denk-Hirn die Möglichkeit zu arbeiten. Hilfreich kann auch ein neutrales Gegenüber sein, das zu diesen Denkprozessen anregt. Indem du Zusammenhänge erkennst und in ihre einzelnen Bestandteile zerlegst, wirkst du dem Gefühl von „gefangen-sein“ entgegen.

 

Wie erlernen wir Entspannung?

Wir alle erleben die angeführten Situationen hin und wieder oder regelmäßig.

Der erste Schritt zur Stressbewältigung ist, uns diese Situationen bewußt zu machen. Beginne deshalb mit einer schriftlichen Inventur-Liste, die du eine Woche führst. Schreibe jeden Tag am Abend auf, was heute bei dir Stress verursacht hat.

Hast du im Verlauf der Woche etwas Neues über dich entdecken können?

Ich bin so gespannt! Schreibe mir gerne deine Antwort dazu. Wenn du magst, auch hier in den Kommentaren.

Nur Mut!

Deine Bea