Gratis-Online-Kurs: Stärke dich in schwierigen Zeiten zum Gratis Online-Kurs

Es gibt diese Tage, da wälzt du dich nachts im Bett hin und her und unsere Gedanken spielen verrückt.

„Oh je, morgen muss ich…..“, „….hoffentlich kommt nicht wieder….“, „…das war wirklich eine Unverschämtheit!“.

Und  dieses Geratter beginnt im Kopf und spukt jede Menge Stress, Befürchtungen und negative Gedanken aus. Unaufhörlich. Ungeahnte Möglichkeiten, wie all diese Dinge wohl ausgehen werden….

 

Fakt ist, wir wissen es nicht.

 

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Wie das Grübeln in deinem Kopf entsteht
  2. Wie du dich von ihnen distanzierst
  3. Welche Denkfehler dem Grübeln zugrunde liegen
  4. Was du tun kannst

 

Wir wissen es nicht, weil diese Szenen nur in unserem Kopf stattfinden.

Ein weiterer Fakt ist. es hält uns vom Schlafen ab.

Nachts, wenn es still um dich herum ist, der Lärm dich nicht mehr ablenkt, wirst du dir ganz besonders bewußt, welches Eigenleben deine Gedanken führen. So, als hätten sie nichts mit dir zu tun. Und es ist, als hättest du keinen Einfluß darauf, um endlich zu schlafen und zur Ruhe zu kommen.

Deine Gedanken werden zum Gegner deiner seligen Ruhe nach der du dich so sehnst.

Du kannst aber nur einen Gegner besiegen, den du auch kennst. Erst dann weißt du, wann der richtige Moment ist, um zuzupacken und ihn zu überwältigen.

Dieser „richtige Moment“ ist genau jetzt.

 

 

Ändere deine Position

Genau jetzt, wenn er dich vom Schlafen abhält, ist es Zeit von diesen Gedanken Abstand zu nehmen. Erst mit Abstand ist es dir möglich, sie auch wahr zu nehmen. Indem du dich von diesen Stimmen löst und ihnen zuhörst, wie einer CD.

Psychologen nennen diese Übung die Des-Identifikation.

Das gleiche Prinzip wird bei Achtsamkeits-Übungen, Yoga, Meditation etc angewandt.

Du beobachtest:

Ist es eine Sorge, die mich da so quält?

Eine Befürchtung?

Eine unverarbeitete Situation?

Ein lähmendes Selbstgespräch?

Oder hängst du noch geistig in der Szene von gestern fest?

In allen Fällen wirst du entweder in deiner Vergangenheit oder in deiner (erdachten) Zukunft festhängen. Aber niemals in der Gegenwart sein.

Diese Grübel-Gedanken sind Gespenster. Nicht greifbar, nicht real.

 

Grübeln versus konstruktiver Gedanken

Grübeln hat eine ganz eigene Dynamik. Deine Gedanken enden im Nichts.

Sie finden kein Ende und keine Lösung, bis du schwindlig bist, oder völlig erschöpft.

Anders ist es, wenn deine Gedanken nach einer Lösung sucht. Der Kopf macht sich auf die Google-Suche nach Möglichkeiten. Damit enden die Gedanken aber nicht. Konstruktiv wird es dadurch, dass du eine Möglichkeit nach der anderen auch ausprobierst. Damit ist der gedankliche Vorgang beendet, und wird durch das Tun abgelöst. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob du nach weiteren Lösungen suchen musst, falls dein Wunsch noch nicht vollständig umgesetzt ist.

Der Problem-Gedanke steht am Anfang, ist jedoch zeitlich begrenzt.

Das macht einen Unterschied, oder?

(Falls du sofort aus deiner Gedankenspirale aussteigen willst, dann schau hier, wie es klappen kann.)

 

Entlarve deine häufigsten Denkfehler

Wenn wir im Grübel-Modus sind, dann liegen ein paar Kratzer auf unserer Schallplatte. Immer und immer wieder hüpft die Nadel an die Stelle zurück und kommt nicht weiter.

Es haben sich Fehler in unserem Denken eingeschlichen, ein Irrtum oder eine falsche Schlußfolgerung.

Indem du deine Gedanken einfach beobachtest, kannst du sie entdecken:

1. Alles- und Nichts – Denken

In diesem Modus gibt es für dich nur richtig oder falsch. Schwarz oder weiß. Gewinner oder Verlierer. Ganz oder gar nicht. Andere Nuancen lässt du nicht gelten. Dieses Muster ist sehr stress-behaftet, denn das Risiko ins „Nichts“ zu fallen ist extrem hoch. Die Gefahr von Frust und Unzufriedenheit ist hoch.

2. Verallgemeinerung/Generalisierung

Immer, nie, alle……! Das sind die Reizwörter der Generalisierung. Ja, wir haben unsere Erfahrungen. Aber es ist einer der größten Denkfehler aufgrund dieser (wenigen) Erfahrungen zu einer dogmatischen Lebenshaltungen zu kommen. Nicht alle Frauen können schlecht einparken (sorry ;-) , das Kind ist nicht grundsätzlich faul, der Ehemann nicht jede Minute lieblos,  nicht alle Menschen denken schlecht über dich……..

3. Katastrophen-denken

Am Anfang stand ein Gedanke und am Ende ein Drama. In deiner Fantasie. Nur in deiner Fantasie. Der verpasste Bus wird zum Tagesthema, eine „6“- der Grund von der Schule zu fliegen, ein schiefer Blick- der Grund nicht gemocht zu werden.

4. Gedankenlesen

Eigentlich eine bewundernswerte Fähigkeit. Aber leider beherrschen wir Menschen sie nicht. Dennoch gibt es viele, und ich selbst schließe mich nicht aus, die wissen genau, was andere gerade denken. Oder wir wissen genau, wie der andere reagieren wird.

Wie gesagt, Hellsehen wäre toll, aber wir können es definitiv nicht!

5. Personalisierung

Was immer gerade geschieht, du selbst, siehst dich als Grund dafür. Selbst dann, wenn diese Ereignisse weit weniger mit dir zu tun haben, als du gerade glauben kannst. Der schlecht gelaunte Chef, die rücksichtslose Nachbarin, der schweigende Teenager….wollen sie dich alle ärgern? Wirklich?

6. Gefühlsdenken

Ein Klassiker: Wir nehmen unser Gefühle als DEN Beweis, dass die eigene Sicht wahr ist.

Die Wahrheit ist aber umgekehrt: aufgrund meiner Sicht fühle ich mich gerade so. Gefühle können niemals Ursache sein, sondern sind immer eine Reaktion auf meine Sicht!

Und für diese Reaktion habe ich Wahlmöglichkeiten.

7. Positives abwerten

Manche nennen es „kritisch sein“, hm. Dieser Denkfehler führt dazu, dass positive Erfahrungen,  gute Eigenschaften und Taten nicht mitgezählt werden. Sie gelten nicht, zumindest nicht im gleichen Maß oder sie werden säuberlich weg-argumentiert. Irgendwann hat sich der Blick auf das Leben schon so verstellt, dass man gar nichts Positives mehr entdecken kann.

 

Was du tun kannst

Wenn du das nächste mal von deinem Grübeln wach gehalten wirst, dann frage dich: welchem Denkfehler bin ich jetzt auf den Leim gegangen?

Ist es 1, 2 oder 5?

Und dann führe weiter dein inneres Selbstgespräch: „Ach, da ist mir wohl ein klassischer Denkfehler passiert. Kein Wunder, dass ich mich gerade schlecht fühle und nicht zur Ruhe komme“.

Dann halte inne mit dieser Erkenntnis. Verurteile dich nicht, denn es ist eine großartige Entdeckung, die du gerade gemacht hast.

Durch diese andere Herangehensweise bekommst du Abstand zu deinem Gedankenmuster und befreist dich von seiner Macht über dich.

Wenn du noch tiefer in die Arbeit mit schädlichen Gedanken einsteigen willst, dann trage dich jetzt gleich in diesem Newsletter ein. Ich werde dir Schritt für Schritt zeigen, wie du selbst Herr über dein Kopf-Gespenst wirst.

Zum Abschluß verrate mir, welcher Gedanke hält dich manchmal wach? Ich freue mich auf dich, per E-Mail oder gleich hier in den Kommentaren.

Nur Mut,

Deine Bea